Corona-Virus: Die Ansteckungsrate ist höher

Georg Soldner im Gespräch. Foto: Info3

Der anthroposophische Mediziner Georg Soldner von der medizinischen Sektion des Goetheanums in Dornach hat einige Bemerkungen zum Corona-Virus veröffentlicht:

„Das (Corona-) Virus hat aus medizinischer Sicht besonders negative Eigenschaften. So kann es sehr lange dauern, bis der Organismus ‹wach› wird und bemerkt, dass hier ein fremder Gast an Bord ist, der Unheil zu stiften droht. Es ist ein Krankheitsfall bekannt, bei dem die Krankheit erst 27 Tage nach der Ansteckung ausgebrochen ist. Im Mittel liegt diese Spanne allerdings bei 5 Tagen, und nach 12,5 Tagen sind 95 Prozent aller Fälle manifest. Deshalb werden Betroffene für die lange Dauer von zwei Wochen unter Quarantäne gestellt.

Außerdem ist dieses Virus ansteckender als ein normales Grippevirus. Bei diesem steckt man durchschnittlich vielleicht 1,3 Menschen an, beim Coronavirus sind es eher 3 (Bei einer hoch ansteckenden Erkrankung wie Masern oder Keuchhusten sind es 12 bis 18). Die Ansteckungsrate ist also höher als bei einer Grippe und gleichzeitig wird sie später sichtbar. Diese Eigenschaften zusammen, die eine epidemische Ausbreitung begünstigen, machen die Mediziner weltweit nervös.“

Der komplette Text von Georg Soldner ist hier zu lesen.

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Redaktion Info3

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